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Anastasia Yasko – „Russische Klaviersonaten im 20. Jahrhundert: ein vielfältiges Bild der Epoche“

Mai 28 @ 20:00 - 22:00


Wenig gespielte Werke von Sergej Prokofiew (1891-1953) und Georgij Swiridow
(1915-1998)

In der russischen Musik hat die Gattung Klaviersonate ihre Blüte um die Wende des 19. ins 20.
Jahrhundert erreicht, vor allem in der Musik von Tschaikowski, Rachmaninow, Skriabin und
Prokofiew. Doch erlangten die meisten Klaviersonaten sowjetischer Komponisten, die nach dem
Zweiten Weltkrieg entstanden sind, sowohl in Russland, als auch in der Weltmusikszene leider
immer noch keine besondere Berühmtheit.
Die neunte Klaviersonate von Prokofiew (1947) wird im Vergleich zu seinen anderen Sonaten
ganz selten gespielt. Das wunderschöne viersätzige Werk, voller heller, lyrischer und
märchenhafter Gestaltungen, äußert den Spätstil des Komponisten, voller harmonischer
Einfachheit, Polyphonie sowie vor allem kontemplativ-lyrischer Stimmungen.
Die Klaviersonate von Swiridow erschien in der Zeit des Zweiten Weltkrieges ‒ im Jahr 1944.
Durch eine moderne musikalische Sprache mit ausdrucksvoller dissonanten Harmonik sowie
hochdramatischer emotionalen Spannung spiegeln sich die makabren und traurigen Gestalten
der Kriegszeiten wieder.

Das Programm:

Sergej Prokofiew (1891-1953) Klaviersonate Nr. 9 Op. 103 C-Dur:
1. Allegretto
2. Allegro strepitoso
3. Andante tranquillo
4. Allegro con brio, ma non troppo presto
Pause
Georgij Swiridow (1915-1998) Klaviersonate Op. 4:
1. AllegroAllegro
2. Lento Rubato
3. Poco allegro

Anastasia Yasko

wurde in Kursk (Russland) geboren. Mit dem Klavierspiel begann sie im Alter von
4 Jahren. Ihre musikalische Ausbildung genoss sie in der Moskau Gnessins Musikschule in der
Klasse von Prof. Tatiana Schklowskaja. Danach studierte sie am Moskauer Tschaikowski
Konservatorium bei Prof. Vera Gornostaeva und schließlich in Salzburg an der Universität
Mozarteum bei Prof. Rolf Plagge und Prof. Jacques Rouvier.
Seit 2018 unterrichtet sie Klavier als Assistentin in der Klasse von Professor Rolf Plagge an
der Universität Mozarteum in Salzburg. Nach ihrer Promotion am Mozarteum wurde ihr der
akademische Grad „Doctor of Philosophy“ (PhD) verliehen. Anastasia Yasko konzertiert in
Russland, Ukraine, Deutschland, Österreich, Italien, Spanien, Frankreich, Portugal und Japan. Im
Januar 2021 wurde ihr Debüt-Album „20th Сentury Russian Piano Sonatas“ bei ARS Produktion
veröffentlicht und beim „Opus Klassik“-Preis in zwei Kategorien nominiert.
Außerdem ist Anastasia Yasko Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe und Festivals. Unter
anderem erhielt sie: den 1. Preis beim “Internationalen Igumnow Wettbewerb” (Lipetsk,
Russland, 2005), den 1. Preis beim „Festival der romantischen Musik für junge Musiker” (Moskau,
Russland, 2008), den 3. Preis beim „9th Internationalen Vladimir Krainew Wettbewerb“ (Kharkov,
Ukraine, 2008), den 3. Preis beim Internationalen „Flame“ Wettbewerb (Paris, France, 2012), den
1. Preis beim “Ennio Porrino“ Internationalen Klavierwettbewerb (Cagliari, Italien, 2013), den 4.
Preis beim Internationalen “Mauro Paolo Monopoli“ Klavierwettbewerb (Barletta, Italien, 2016),
den 3. Preis, “Iberia-Preis“ (für die beste Interpretation der spanischen Musik) und einen Recital
Preis beim „Marbella Internationalen Klavierwettbewerb“ (Marbella, Spanien, 2018) u.m.a. Im
August 2019 ist die Pianistin im Rahmen der Salzburger Festspiele als Preisträgern der
Sommerakademie des Mozarteums aufgetreten.

Veranstaltungsort

Altes Widum
Hausnummer 378
Achenkirch, Tirol 6215 Österreich
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Webseite:
www.kulturverein-achensee.at

Details

Datum:
Mai 28
Zeit:
20:00 - 22:00
Eintritt:
€20,00
Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

Kulturverein Achensee
Webseite:
www.kulturverein-achensee.at